CBD – Cannabidiol – Cannabinoid aus der Hanfpflanze

Heilpraktiker schätzen die wohltuende Wirkung von CBD schon seit vielen Jahren. Seit der Lockerung des Cannabis-Verbots für medizinische Zwecke hat nun auch die Schulmedizin CBD wiederentdeckt. Es ist vor allem für chronisch kranke Menschen leicht möglich, Cannabidiol und andere Cannabinoide einfach auf Rezept zu erhalten. Derzeit testen die Krankenkassen in Verbindung mit dem MdK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) ausführlich die Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen von Cannabisprodukten in der Medizin. Diese aktuell in Deutschland laufende Studienreihe wird noch bis 2022 andauern, erst dann kann es zuverlässige Aussagen mit wissenschaftlich fundiertem Hintergrund zu Cannabidiol und andere Cannabisprodukte geben. Bislang greifen viele Anwender von CBD auf einen reichen Erfahrungsschatz aus dem Internet zurück, denn die positive und stimulierende Wirkung von Cannabidiol wird vielerorts gelobt und sehr geschätzt.

Was ist CBD?

Wie auch der psychoaktive Wirkstoff THC ist neben CBD eines der weit über 100 Cannabinoide, welche aus den Blüten weiblicher Hanfpflanzen gewonnen wird. Anwender von CBD (Cannabidiol) fühlen sich meist schon wenige Minuten nach der Einnahme vieler wohler und befreiter, jedoch ruft Cannabidiol keine Rausch- oder Verwirrtheitszustände hervor. Dies unterscheidet CBD maßgeblich von THC, welches unter das in Deutschland gültige Betäubungsmittelgesetz fällt und ohne ein entsprechendes Rezept vom Arzt nicht so einfach gekauft werden darf.

Nach der Einnahme des legalen Pflanzenwirkstoffs CBD können Anwender aus Erfahrung heraus konzentrierter Arbeiten, sie bekommen nicht so schnell schlechte Laune und auch auf die physische Ausdauer und Leistungsfähigkeit kann sich Cannabidiol positiv auswirken. Junge und ältere Frauen schätzen die schmerzstillende Wirkung von Cannabidiol sehr, CBD ist ein beliebtes Mittel gegen monatliche Unpässlichkeiten und Schmerzen bei der Menstruationsblutung. Im medizinischen Bereich findet CBD jedoch auch nach akuten Verletzungen oder bei chronischen Schmerzen Anwendung.

Anders als bei pharmazeutischen Medikamenten, deren Dosis bei chronischen Schmerzzuständen permanent erhöht werden muss, treten nach der Einnahme von Cannabidiol keine Kopfschmerzen auf. Bei Arzneimitteln aus dem Labor kann es hingegen bereits nach wenigen Tagen der Einnahme zu starken Kopfschmerzen kommen, die sich auch durch eine Erhöhung der Dosis nicht in den Griff bekommen lassen. Schon nach nur einer Woche können Schmerztabletten eine körperliche Abhängigkeiten hervorrufen, dies ist bei dem natürlichen Pflanzenstoff CBD jedoch ausgeschlossen. Auch auf die Psyche wirkt dieses Cannabidiol nicht, wodurch es sich deutlich von seinem Gegenspieler THC abgrenzt, welcher mittlerweile übrigens auch bei vielen Krankheitsbildern von Ärzten verschrieben wird.

Ist Cannabidiol legal?

Der pflanzliche Wirkstoff Cannabidiol fällt als solcher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Grund ist, dass Anwender nach der Einnahme von CBD nicht von den typischen, negativen Auswirkungen betroffen sind, die beim Rauchen von Cannabis eintreten können. Cannabidiol wirkt nicht psychoaktiv und ruft keine Trunkenheitserscheinungen hervor.

Hoch dosierte CBD-Präparate sind allerdings nur in Apotheken erhältlich. Wer Cannabidiol in reiner Form einnehmen möchte, benötigt also ein Rezept vom Arzt. Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol sind so lange legal, und können ohne die Befürchtung rechtlicher Konsequenzen gekauft werden, solange der THC-Gehalt ein gewisses, zulässiges Maß nicht übersteigt. Die Regelungen zu Cannabidiol sind in den einzelnen europäischen Ländern verschieden, für einen legalen Erwerb von CBD-Produkten darf der THC-Gehalt in Deutschland nicht mehr als höchstens 0,2 Prozent betragen.

In der Schweiz können THC-haltige Präparate legal gekauft werden, die einen Maximalgehalt von 1 Prozent nicht überschreiten. In den Niederlanden gibt es keinerlei Beschränkungen zu THC, in Österreich und vielen anderen EU-Ländern liegt dieser Wert bei 0,3 Prozent. Ursprünglich hatte es europaweit gültige Höchstwerte von 0,5 Prozent des psychoaktiven Wirkstoffs THC gegeben, jedoch haben viele Länder diesen Grenzwert drastisch reduziert.

In Deutschland ist es nach wie vor verboten:

– THC-haltige Cannabisblüten zu besitzen (variable Mengen für den Eigenbedarf ausgenommen)

– Cannabis zu verkaufen

– Cannabisblüten an Minderjährige kostenlos weiterzugeben

– Cannabis selbst zu züchten, sofern keine Sondergenehmigung für medizinische Zwecke vorliegt

Einzig straffrei ist in Deutschland der Konsum von Cannabis, auch wenn dies in der Praxis kaum möglich sein dürfte, ohne zumindest die Menge für den Eigenbedarf auch zu besitzen oder gekauft zu haben. Straffrei ist bei erwachsenen Deutschen nach aktueller Rechtslage diese Menge an mitgeführtem oder in der Wohnung vorhandenem Cannabis:

• Baden-Württemberg: 6 Gramm

• Bayern: 6 Gramm

• Berlin: 10 – 15 Gramm

• Brandenburg: 6 Gramm

• Bremen: 10 – 15 Gramm

• Hamburg: 6 Gramm

• Hessen: 6 Gramm

• Mecklenburg-Vorpommern: 6 Gramm

• Niedersachsen: 6 Gramm

• Nordrhein-Westfalen: 10 Gramm

• Rheinland-Pfalz: 10 Gramm

• Saarland: 6 – 10 Gramm

• Sachsen: 6 Gramm

• Sachsen-Anhalt: 6 Gramm

• Schleswig-Holstein: 6 Gramm

• Thüringen: 10 Gramm

(Quelle: https://hanfverband.de/inhalte/bundesland-vergleich-der-richtlinien-zur-anwendung-des-ss-31a-btmg)

Die angegebene Gesamtmenge bezieht sich dabei nicht auf den reinen Wirkstoffgehalt an CBD oder THC, sondern den Gesamtbesitz an Cannabisblüten. Illegal auf dem Schwarzmarkt gekauftes Cannabis ist oftmals gestreckt und nicht so reich an gesundheitsfördernden Wirkstoffen wie Cannabisblüten aus der Apotheke, welche unter strengen, staatlichen Kontrollen in ausgewählten Produktionshallen und nur mit Sondergenehmigung angebaut werden dürfen.

Wirkweise von CBD: Wohltat für Nerven und Gehirn

CBD kann auf ganz unterschiedliche Arten eingenommen werden. Dabei stehen die orale Aufnahme über Tabletten, Pulver, Öl oder Tees zur Verfügung, besonders schnell kann die Wirkung von CBD aber eintreten, wenn dieses als Liquid verdampft wird. In diesem Fall berichten Anwender von CBD über einen besonders schnellen Wirkungseintritt. CBD kann länger und nachhaltiger wirken, wenn der Wirkstoff kurz vor den Mahlzeiten oral eingenommen wird, jedoch wird der Wirkungseintritt dann etwas hinausgezögert. Mit CBD Kristallen, CBD Öl oder Tropfen und CBD Liquid ist es nicht nur zu Hause jederzeit möglich, die wohltuenden Effekte auf das Wohlbefinden zu genießen. Auch auf Reisen und unterwegs lassen sich CBD-Präparate sehr gut dosieren und anwenden.

Cannabidiol hat eine krampflösende und schmerzlindernde Wirkung, weshalb auch bei chronisch kranken Menschen immer häufiger vom behandelnden Arzt verordnet wird. Der pflanzliche Wirkstoff sorgt für mehr Konzentration und hilft in Stresssituationen auf natürliche Weise gegen Unruhe und innere Anspannung. Von vielen Anwendern wird CBD in den verschiedenen Darreichungsformen gut vertragen, bislang sind als Zeichen einer Überdosierung lediglich Müdigkeit und Schläfrigkeit dokumentiert. Ansonsten scheint es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen derzeit keine anderen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit synthetischen Arzneimitteln und Cannabidiol zu geben.

Anders als der halluzinogene Wirkstoff THC kann CBD auch direkt vor dem Autofahren eingenommen werden, auch beim Bedienen von Maschinen treten keinerlei Ausfallerscheinungen auf. Bei Verwirrtheit und psychosomatischen Erkrankungen wie etwa Angstzuständen kann CBD den ganzen Tag über eingenommen werden, wobei auf die Maximaldosis geachtet werden sollte. Viele lernende Menschen nehmen CBD vor der Schule ein, oder steigern ihre Konzentrationsfähigkeit in der Uni beziehungsweise im Job auf sanfte und natürliche Weise durch die Einnahme der vielfältig am Markt frei erhältlichen CBD-Präparate.

CBD in der Medizin: Wer bekommt CBD vom Arzt verordnet

Einschlafstörungen lassen sich sehr gut mit Cannabidiol behandeln. Dazu ist es nicht immer nötig, eine Verordnung vom Arzt einzuholen. Zur Behandlung von Schlafproblemen beim Ein- oder Durchschlafen wird CBD bis zu einer halben Stunde vor dem Zubettgehen eingenommen. Bereits nach kurzer Zeit lässt sich einschätzen, ob die Dosis der Aufnahme ausreichend war oder ob noch eine kleine Menge mehr Cannabidiol nötig ist, um zu einer erholsamen, inneren Ruhe zu finden.

Bei starken psychosomatischen Krankheitssymptomen, die mit oder auch ohne Spastiken auftreten können, sorgt CBD auf sanfte Weise für eine wohltuende Linderung. Auch bei der mittlerweile weit verbreiteten ADHS Störung kann schon bei Kindern für mehr Aufmerksamkeit beim Arbeiten und in alltäglichen Situationen gesorgt werden. Krampfanfälle treten bei einer regelmäßigen Einnahme von Cannabidiol nicht so oft auf, auch die Intensität der Anfälle kann abgeschwächt werden. Im Vergleich zu amphetamin-haltigen Arzneimitteln, Antidepressiva oder anderen Medikamenten gegen psychische Nervenleiden treten bei Cannabidiol weit weniger negative Begleiterscheinungen auf. Aggressives Verhalten lässt sich sehr gut behandeln, ohne dass es zu berauschenden Zuständen kommt durch die Einnahme von CBD in den verschiedenen, bekannten Darreichungsformen.

Schon seit vielen Jahren ist die erfreuliche Wirkung von Cannabidiol gegen die Symptome der Tourette-Erkrankung in der Schulmedizin bekannt. Anwender können sich nachgewiesenermaßen bei einer Behandlung mit dem natürlichen Cannabis-Extrakt CBD dann besser verständlich artikulieren, wobei Beschimpfungen und andere Ticks deutlich vermindert auftreten.

CBD wirkt appetitanregend und eignet sich daher hervorragend bei gleichzeitiger Einnahme von starken Arzneimitteln, die das Hungergefühl unterdrücken. Zwar hilft Cannabidiol nicht direkt gegen Karzinome bei Krebspatienten, kann aber begleitend während einer Chemotherapie für mehr Lebensqualität der kranken Menschen sorgen. Auch bei Multipler Sklerose und anderen Nervenleiden wird immer häufiger Cannabidiol verordnet, wobei CBD-Präparate vom Arzt wesentlich höher dosiert sind, als die frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmittel.

CBD auf Rezept: So geht’s!

Die Techniker Krankenkasse hat die bisherigen Auswertungen aus den bundesweiten CBD Studien auf ihrer Webseite zusammengefasst. Demzufolge lassen sich Cannabis-Medikamente gut einsetzen bei:

– Mangelndem Appetit bei HIV- oder Krebs-Medikation

– Spastischen Anfällen bei Krankheiten wie Paraplegie oder Multipler Sklerose

– Fortwährenden Schmerzzuständen

– Epilepsie bei Kindern, Jugendlichen und im Erwachsenenalter

– Verminderung von Brechreiz und Übelkeit

– Krankhafte Angstzustände

– Tourette

– Aufmerksamkeitsstörungen im Kindesalter (ADS / ADHS)

Auf der Seite der TK finden sich weiterhin eine Reihe von Krankheitsbildern, bei denen keine Heilanzeige von medizinischem Cannabis und dessen Extrakten indiziert ist. Im Zuge der Legalisierung von Cannabis in der Medizin ist die Zahl der Anträge auf eine alternative Therapie mit CBD und THC sprunghaft angestiegen. Nicht für jeden kranken Menschen ist eine Behandlung mit Cannabidiol jedoch angezeigt, auch wenn bei vielen Erkrankungen das individuelle Empfinden der Verbesserung der Symptome besteht. Vor allem sind Präparate mit medizinischem Cannabis derzeit noch viel zu teuer, so kostet ein Gramm medizinisch wirksamer Cannabisblüten in der Apotheke derzeit rund 20 Euro.

Zahlt die Krankenkasse eine alternative Therapie mit Cannabidiol?

Bis die deutschlandweiten Studien zur Wirksamkeit und der Nebenwirkungen von medizinischem Cannabis abgeschlossen sind, muss eine alternative Behandlung mit CBD, THC und Cannabis in der Gesamtheit seiner Wirkstoffe komplett selbst getragen werden. Vor allem Patienten mit geringem Einkommen kann dies hart treffen. In einigen Ausnahmesituationen kann jedoch eine Erlaubnis beantragt werden, CBD-reichen Cannabis selbst anbauen zu dürfen. Für diese Sondergenehmigung gelten jedoch in Deutschland strenge Richtlinien. So dürfen Patienten, die eine Anbaugenehmigung für medizinisch wertvollen Cannabis erhalten möchten, zum Beispiel noch nie wegen des Besitzes oder Handels mit Betäubungsmitteln auffällig geworden sein.

Außerdem ist der Anbauraum stets verschlossen zu halten, sodass andere Bewohner derselben Wohnung nicht aus Versehen mit dem selbst angebauten Cannabis in Berührung kommen. Auch Gästen und Besuchern ist der Zutritt zum Anbauraum zu verwehren. Für die Sondergenehmigung zum Anbau von Cannabis wird zunächst die medizinische Notwendigkeit vorausgesetzt, dass CBD für die zu behandelnde Krankheit überhaupt indiziert ist. Dann müssen die Patienten nachweisen, dass sie die hohen Kosten für diese alternative Therapie nicht aus eigenen Mitteln aufbringen können. Häufig gibt es jedoch weitaus günstigere Medikamente ohne CBD oder THC, welche bei der Behandlung der Symptome ebenso gut anschlagen wie teures, medizinisches Cannabis. In diesem Fall werden zugelassene Arzneimittel vorrangig vom behandelnden Arzt verordnet, auch via Opiate-Rezept. Wer unter das Betäubungsmittelgesetz fallende Arzneimittel verschrieben bekommt und regelmäßig einnehmen muss, benötigt in jedem Fall einen Opiate-Ausweis, der stets mitzuführen ist.

Die Kosten für eine Eigenbehandlung mit CBD Öl oder anderen, frei verkäuflichen CBD-Mitteln werden grundsätzlich nicht von der Krankenkasse übernommen, auch nicht bei Privatpatienten.

So wird CBD Öl gewonnen – Welche Reinheitsgrade sind sinnvoll?

CBD wird in unterschiedlichen Extraktionsverfahren aus reifen Cannabisblüten gewonnen. Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Extraktionsprozess ist Decarboxylierung, wobei es sich um ein Verfahren mit Wärmeeinwirkung handelt. CBD liegt in den Cannabisblüten in einer für den Menschen nicht aktiven Grundform vor. Erst durch die Extraktion und Bearbeitung der Carbonsäure CBDA wird das gesundheitsfördernde CBD gewonnen. Auch beim Verbrennen von THC erfolgt diese Umwandlung aus der Carbonsäure THCA, was der Grund ist, warum der Verzehr von Cannabisblüten vergleichsweise wenig psychische Reaktionen hervorruft.

Die Decarboxylierung von CBD für Öle oder andere Nahrungsergänzungsmittel erfolgt unter Zuhilfenahme verschiedenster, chemischer Extraktionsbeschleuniger wie:

• Äthanol

• Butan

• Hexan

• Isopropylalkohol

• Kohlenstoffdioxid

Die Extraktion der Pflanzenwirkstoffe erfolgt bei Temperaturen um die 120 Grad, da die natürlichen Carbonsäuren ansonsten an Intensität verlieren. Zunächst werden die reifen Cannabisblüten unter starker Hitzeeinwirkung getrocknet, im nächsten Schritt werden die Inhaltsstoffe unter Anwendung der oben aufgezeigten Hilfsstoffe extrahiert.

Im Fachhandel sind CBD Öle mit einem Wirkstoffgehalt von 2 – 25 Prozent erhältlich, nicht für jeden Anwender ist eine derartig hohe Dosis Cannabidiol jedoch auch nötig, um sich besser zu fühlen. Erstanwender sind bereits nach dem Kauen von CBD-Kaugummis überrascht über die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist. CBD-Kaugummis sind in einigen Drogeriemärkten und bei ausgewählten Supermarktketten erhältlich. Je nach Schwere der zu behandelnden Symptome sollte die Dosierung des CBD Nahrungsergänzungsmittels ausgewählt werden, wobei die Einnahme von nur wenigen Tropfen auf einmal völlig ausreichend ist.

Dosierungsanleitung für Nahrungsergänzungsmittel mit CBD

Die genaue Dosierung von CBD Präparaten richtet sich nach mehreren Faktoren. So spielt das Körpergewicht eine wesentliche Rolle dabei, wie viel CBD pro Einzeldosis eingenommen werden soll. Aber auch das persönliche Lebensalter kann die Dosierung von Cannabidiol verändern. Wer ein hochprozentiges Nahrungsergänzungsmittel mit CBD einnimmt, braucht wesentlich weniger als bei einem CBD Mittel mit einem Wirkstoffgehalt von 2 Prozent oder weniger.

Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln mit Cannabidiol empfehlen bei starken Schmerzen, CBD Öl mit einem Wirkstoffgehalt von 15 Prozent oder mehr einzunehmen, da bei einer geringeren Wirkstoffkonzentration vergleichsweise hohe Einzeldosen nötig werden. Dabei wird Erstanwendern eine Dosierung empfohlen, die 60 mg CBD pro Einnahme nicht überschreitet. Zum Vergleich: In einem legal erhältlichen CBD Kaugummi sind je nach Hersteller bis zu 12 mg CBD enthalten.

Zunächst sollten CBD Produkte nicht häufiger als drei Mal pro Tag angewendet werden. Grundsätzlich gilt für alle Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol, dass sich jeder Anwender langsam an die richtige Dosis herantasten soll. Dazu sollte CBD nicht direkt nach den Mahlzeiten eingenommen werden, da die Wirkung dann vermindert eintreten kann oder aufgrund des gefüllten Magens als zu schwach wahrgenommen wird.

Das ist bei der Einnahme von Cannabidiol zu beachten

Reicht die persönlich benötigte Dosis an CBD nach einiger Zeit der Einnahme nicht mehr aus, kann diese einfach gemäß den persönlichen Voraussetzungen erhöht werden. Bei einer Überdosierung treten Schläfrigkeit und Müdigkeit auf, jedoch sind in Bezug auf Cannabidiol weder eine psychische noch eine körperliche Abhängigkeit in der Fachliteratur dokumentiert. Fallen die Symptome am nächsten Tag weniger stark aus, kann die Dosis Cannabidiol für diesen Tag einfach herabgesetzt werden. Wem die Wirksamkeit von CBD dauerhaft zu schwach vorkommt, kann mit dem behandelnden Facharzt Rücksprache halten.

Nach einem vorübergehenden Absetzen von Cannabidiol wird die positive Wirkung meist wieder als deutlich stärker wahrgenommen. Schon die Anwendung von CBD-haltigen Kaugummis aus dem Supermarkt kann für einen kurzen Konzentrationsschub sorgen, wesentlich besser lässt sich Cannabidiol jedoch dosieren in Form von:

✔ CBD Öl

✔ CBD Liquid

✔ CBD Tabletten

✔ CBD Pulver

✔ CBD Kristallen

Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol lassen sich situationsbedingt dosieren. Bei jeder Anwendung muss also nur die Menge an wohltuendem Wirkstoff aufgenommen werden, wie es die Schwere der zu behandelnden Symptome gerade anzeigt.

CBD kann besonders rasch wirken, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird. Bei einer regelmäßigen Einnahme über den Tag verteilt sollte idealerweise darauf geachtet werden, dass die CBD-Aufnahme etwa eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit erfolgt. Wer mit Cannabidiol abnehmen möchte, kann dieses auch in ein Getränk geben. Für die äußerliche Anwendung auf der Haut wird das CBD Öl direkt aufgetragen und muss nicht abgewaschen werden. Ein leichtes Einmassieren über mehrere Minuten fördert die Durchblutung der zu behandelnden Hautpartie, sodass die wohltuenden Wirkstoffe schneller bis tief ins Gewebe dringen können.

Darreichungsformen von Cannabidiol

Cannabidiol ist in vielen Lebensmitteln enthalten, so gibt es im Fachhandel nicht nur legal CBD Kaugummis zu kaufen, auch in Getränken wie Tees, Energy-Drinks oder kakao-haltigen Getränken kann eine geringe Menge Cannabidiol enthalten sein. Wer CBD jedoch gezielt für medizinische Zwecke einsetzen möchte, kann es in fester Form im Internet oder der Apotheke kaufen, in Form von:

• CBD Tabletten

• CBD Pulver

• CBD Kristallen

Im Reformhaus, der Drogerie oder den Online-Einzelhandel sind auch flüssige Cannabidiol-Präparate erhältlich, also:

• CBD Öl

• CBD Liquid

Alle Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol lassen sich äußerlich wie innerlich anwenden, für einige Einsatzgebiete wird eine besonders hohe Dosierung nötig. Gerade, wenn chronische Krankheiten durch CBD behandelt werden sollen, sollte vor der Einnahme mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden. Wer Cannabidiol zum ersten Mal ausprobieren möchte, sollte hingegen nach einem Mittel mit möglichst geringer Wirkstoffkonzentration suchen.

Im Folgenden wollen wir auf die einzelnen Darreichungsformen von CBD-Präparaten etwas näher eingehen und die jeweiligen Besonderheiten aufzeigen.

CBD Liquids für einen besonders schnellen Eintritt der gewünschten Wirkung

Für ein rasches Wohlgefühl durch CBD Liquid ist die passende Dosierung sehr wichtig. Vielen Menschen, die CBD Liquids zum ersten Mal anwenden, sind überrascht über die starke Wirkung und riskieren eine Überdosierung. CBD Liquid wird in einer E-Shisha oder E-Zigarette geraucht, die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe gelangen bei dieser Art des CBD-Konsums besonders schnell in die Blutbahn. Grund dafür ist, dass das Cannabidiol nicht erst die Magenpassage überwinden muss, sondern über die Lungenbläschen direkt aufgenommen werden und dann über das Blut rasch in den Stoffwechsel eingreift. Unerfahrene Anwender von THC Liquid oder CBD Liquid unterschätzen die Wirksamkeit häufig bei der ersten Einnahme.

Wie bei allen natürlichen Pflanzenstoffen kann eine Dosierung für manche Menschen gut funktionieren, während sie bei einer anderen Person dann jedoch zu schwach oder aber auch wesentlich stärker als gewünscht ausfällt. Um die richtige Dosierung für CBD Liquid zu finden, müssen die eigenen Lebensumstände genau abgewogen werden. Dazu zählen etwa das eigene Körpergewicht, aber auch die persönliche Fitness oder eigene Gepflogenheiten in der Ernährung spielen dabei eine Rolle. Auf die Wirkweise von CBD Liquid kann sich weiterhin die Länge des persönlichen Nachtschlafs auswirken. Vor allem Raucher bevorzugen die Einnahme von Cannabidiol in Form von Liquid zum Verdampfen.

CBD Kapseln / Tabletten für eine regelmäßige Anwendung bei chronischen Leiden

CBD Tabletten sind besonders für Anwender geeignet, die aufgrund der Schwere ihrer Symptome eine höhere Dosis bevorzugen. Der Wirkungseintritt kann bei CBD Tabletten als leicht verzögert wahrgenommen werden, da es einige Zeit dauert, bis sich die Kapseln im Magen vollständig aufgelöst haben. Dafür berichten einige Anwender von Cannabidiol Tabletten, dass die wohltuende und entspannungsfördernde Wirkung der Tabletten länger anhält als etwa bei CBD Öl oder CBD Liquids. CBD Kapseln sind in verschiedenen Stärken von 5 – 50 mg CBD erhältlich und können solange legal gekauft werden, wie auf den THC-Anteil im Produkt geachtet wird. Auch hoch dosiertes CBD Kapseln können also legal sein, auch wenn der Kaufpreis natürlich dann wesentlich höher ausfällt als bei niedrig dosierten Präparaten.

Für unterwegs, im Büro, in der Universität oder auf Reisen lassen sich CBD Kapseln sehr gut dosieren und einfach transportieren. Die Einnahme kann mit etwas Flüssigkeit erfolgen, auch unabhängig von Mahlzeiten lassen sich CBD Tabletten jederzeit einnehmen. Die Tablettenform ist vor allem für Anwender geeignet, die den Eigengeschmack des aromatischen Cannabinoids nicht mögen und nicht rauchen.

CBD Öl für den Einstieg

Wie alle Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol ist auch CBD Öl mit ganz unterschiedlichem Wirkstoffgehalt frei erhältlich. Für rund 30 Euro gab es 2019 kurzzeitig CBD Öl bei dm und Rossmann, aufgrund der unklaren Gesetzeslage wurde das Cannabidiol Öl jedoch in vielen Filialen vorübergehend wieder aus dem Sortiment genommen. Nicht nur bei dem Hersteller, der die großen Drogeriemärkte bisweilen beliefert hatte, lässt sich CBD Öl einfach im Internet bestellen.

Bei der Bestellung von CBD Öl aus dem Ausland ist es dabei für Anwender besonders wichtig, auf den THC-Anteil im CBD Öl zu achten. CBD Öl ist für viele Nutzer ein guter Einstieg, um die Wirkung von Cannabidiol im Einzelfall auszuprobieren. CBD Öl ist nicht so hoch konzentriert wie CBD Tabletten oder CBD Kristalle und kann im Internet mit einer Wirkstoffkonzentration von 2 – 10 Prozent Cannabidiol bestellt werden. Für eine äußerliche Anwendung ist CBD Öl besonders gut geeignet, da es neben Cannabidiol noch eine Menge pflegender und wohltuender Inhaltsstoffe enthält. So ist dem Cannabidiol Öl bei den meisten Herstellern zum Beispiel Vitamin E zugesetzt, welches sich stärkend auf die Haut auswirkt. Außerdem finden sich oftmals Vitamine aus dem B-Komplex oder Vitamin D, welche die eigene Anwendung günstig beeinflussen können.

CBD Kristalle: Cannabidiol in seiner reinen Form

Bei CBD Kristallen handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, welches zu annähernd 100 Prozent aus reinem Cannabidiol besteht. Die Dosierung ist bei CBD Kristallen relativ schwierig, für unterwegs sind sie daher nur bedingt geeignet. Wer sich eine Creme oder andere Pflegeprodukte mit CBD selbst herstellen möchte, kann die CBD Kristalle aber ganz nach den persönlichen Bedürfnissen dosieren und weiterverarbeiten.

CBD Kristalle lassen sich ohne Speisen oder Getränke einnehmen, durch die Mundschleimhaut kann der natürliche Wirkstoff direkt aufgenommen werden. In Wasser lösen sich CBD Kristalle nur schwer auf, in Fetten und Alkohol sind sie jedoch sehr gut löslich. Für die bessere Wirkstoffaufnahme aus CBD Kristallen empfiehlt es sich also, etwas tierisches oder pflanzliches Fett gleichzeitig mit aufzunehmen.

Cannabisblüten kaufen, die einen hohen CBD Anteil besitzen

Cannabisblüten mit einem hohen CBD-Gehalt können dann legal in der Apotheke gekauft werden, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Ansonsten ist es derzeit in Deutschland nicht möglich, ganze Cannabisblüten legal zu kaufen. Auch, wenn im Internet einige Anbieter damit werben, CBD-Cannabisblüten legal nach Deutschland zu versenden, fällt ein derartiger Einkauf unter das Betäubungsmittelgesetz und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Bislang gibt es keine Cannabisblüten, die absolut frei von THC sind oder aber nur einen so kleinen Anteil dieses Betäubungsmittels enthalten, dass der Kauf in Deutschland legal wäre.

Cannabidiol und andere legale Cannabinoide online kaufen

Ganz anders sieht es dabei bei Nahrungsergänzungsmitteln mit Cannabidiol aus. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern, die den deutschen Markt erobern wollen und ihre legalen Produkte mit CBD über das Internet vertreiben. Die Verantwortung liegt bei allen im Internet gekauften CBD-Präparaten jedoch beim Käufer und nicht beim Händler. Die meisten online Händler machen zwar darauf aufmerksam, dass es in Deutschland gewisse Richtlinien gibt, an die sich Käufer halten sollten. Jedoch muss jeder Anwender beim jeweiligen Nahrungsmittel mit Cannabidiol stets selbst prüfen, ob es diesen Vorschriften wirklich gerecht wird und legal bestellt werden darf. Einige CBD Verkäufer aus dem Ausland versenden auch hoch dosierte THC-Präparate nach Deutschland, andere Online-Shops schließen den Versand von CBD-Mitteln nach Deutschland grundsätzlich aus.

CBD Liquids online kaufen: Nicht immer legal!

Wer CBD Liquid legal im Internet kaufen möchte, sollte unbedingt auf den THC Gehalt des Liquids achten. Hier gibt es in Europa nämlich ganz unterschiedliche Regelungen zur Legalität von CBD Liquids, in Deutschland darf der THC-Gehalt des Liquids nicht mehr als 0,2 Prozent betragen. CBD Liquid ist im Internet zu ganz unterschiedlichen Preisen erhältlich, es wird für den legalen Erwerb von CBD Liquids kein Rezept vom Arzt benötigt.

Wer hoch dosiertes CBD Liquid aus medizinischen Gründen anwenden möchte, kann sich bei einem Online-Arzt leicht ein Online-Rezept ausstellen lassen. Wer sich CBD Liquid mit einem hohen Anteil des pflanzlichen Wirkstoffs vom Arzt verordnen lassen möchte, braucht also nicht unbedingt eine lokale Arztpraxis aufsuchen. Jedoch gilt für alle CBD Arzneimittel noch bis zum Jahr 2022, dass die Kosten für eine Cannabis-Therapie aus den eigenen finanziellen Mitteln zu bestreiten sind und nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Für ein CBD Rezept ist es außerdem wichtig, dass die eigenen Symptome überhaupt zu einer Erkrankung gehören, welche sich mit Cannabidiol behandeln lässt. Gibt es keine kostengünstigere Alternative für eine rasche Genesung, ist es deutschen Ärzten seit 2017 gestattet, Cannabis und dessen Extrakte per Privatrezept zu verschreiben.

Fazit: CBD – neu entdeckter Heilstoff ohne nachgewiesene Nebenwirkungen

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Cannabis ist in der traditionellen Medizin schon lange bekannt. Bis in die späten 1920er Jahre war der Cannabisbesitz und -handel in Deutschland nicht verboten, auch wenn eine derartig komplexe Extraktion der einzelnen Wirkstoffe aus Cannabisblüten damals noch lange nicht möglich oder bekannt war. Derzeit wird in der Politik die vollständige Legalisierung von Cannabis mit allen seinen wohltuenden Inhaltsstoffen diskutiert. Durch die auf vielfältige Weise gesundheitsfördernden Wirkung von CBD wird es im medizinischen Bereich seit 2017 vermehrt angewandt, noch bis 2022 laufen bundesweite, wissenschaftliche Untersuchungen zu CBD und THC.

Teilnehmen können und sollen alle Patienten, die sich für eine alternative Behandlung mit medizinischem Cannabis entschieden haben. Der Heilungsfortschritt, vor allem aber auch die Lebenssituation der behandelten Menschen wird dabei von den behandelnden Ärzten akribisch dokumentiert und in anonymisierter Form an den MdK und andere, objektive Institutionen weitergegeben. Stellt sich nach dem Abschluss der fünfjährigen Untersuchen heraus, dass Cannabis und dessen Cannabinoide CBD und THC sich derartig günstig auf verschiedene Krankheiten auswirkt, wie derzeit vermutet, ohne dabei die üblichen Nebenwirkungen von synthetischen Arzneimitteln hervorzurufen, könnten die Behandlungskosten schon bald von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Ein wesentlicher Punkt der wissenschaftlichen Studien ist die Lebensqualität der mit Cannabis behandelnden Patienten.