Vitamin D3 Wirkung – Vitamin D-Mangel ausgleichen

Vitamin D wird vom Körper gebildet, vorausgesetzt, er erhält genug Sonnenlicht. Das ist einzigartig – und leider nicht immer von Vorteil. Denn wenn die Anzahl der Sonnenstunden sinkt, dann sinkt auch der Vitamin-D-Spiegel im Körper.

Regelmäßig haben Menschen in unseren Breitengraden im Winter Probleme durch Vitamin D – Mangel . Doch das lässt sich ausgleichen: durch gezielte Nahrungsergänzung mit hochwertigen Vitamin-D-Präparaten.

Vitamin D – was ist das überhaupt?

Nicht umsonst heißt es auch „Sonnenvitamin“: Achtzig bis neunzig Prozent dieses wertvollen Vitamins bildet der Mensch nur durch Sonnenbaden. Zumindest könnte er es bilden, wenn es denn genug Sonnenlicht gäbe. Von März bis Oktober kann das durchaus der Fall sein. In den Wintermonaten hingegen kommt es regelmäßig zur Unterversorgung.

Zwar nehmen wir einen kleinen Teil auch mit der Nahrung zu uns, das sind zehn bis zwanzig Prozent. Doch das reicht natürlich nicht, um sich mit genug Vitamin D zu versorgen.

Vitamin D nehmen wir also auf zwei Arten auf: über die nackte Haut und über unsere Nahrung. Darum reicht die klassische Empfehlung von Ernährungswissenschaftlern – abwechslungsreiche Ernährung – in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht aus.

Das besondere Vitamin

Ein moderner Mensch geht weniger ins Freie als noch vor wenigen Jahrhunderten. Moderne Büros, Fernseher, Autos, all das trägt viel dazu bei, dass wir uns vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten. Dieses Verhalten ist jedoch fatal, geht es um Vitamin D. Denn es reicht nicht, sich etwa bei geschlossenem Fenster in die pralle Sonne zu setzen: Die nötige UV-B-Strahlung erreicht man eben nur im Freien.

Weil es nicht oder nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen wird, entspricht es nicht einmal der Definition eines Vitamins. Strenggenommen handelt es sich eher um ein Hormon – genauer gesagt, um dessen Vorstufe. Im Körper verwandelt es sich dann in das „richtige“ Hormon Calcitriol, welches man auch als „biologisch aktives Vitamin“ bezeichnet.

Empfehlung der DGE: Tagesbedarf an Vitamin D

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat natürlich auch für Vitamin D eine Empfehlung: 20 µg pro Tag sollte jeder Mensch im Schnitt zu sich nehmen (1). Im Schnitt deshalb, da es individuelle Voraussetzungen und Probleme gibt, welche eine höhere Dosis begründen können. Mehr dazu findet sich weiter unten!

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin D?

Es gibt ein paar Lebensmittel mit viel Vitamin D, doch in Deutschland verzehren wir im allgemeinen wenig davon. Dabei handelt es sich um bestimmte Fischarten, ein paar Innereien, Eier und Pilze. Das ist auch ein Grund, weshalb wir generell zu wenig Vitamin D über die Nahrung aufnehmen.

Wer die Zeit hat, ausgedehnte Spaziergänge zu machen, hat aber dennoch ein Problem. Uns fehlt Sonnenlicht: In unseren Breiten strahlt das Sonnenlicht nicht intensiv und auch nicht oft genug. Nur unterhalb des 35. Breitengrades lässt sich Vitamin D ausreichend bilden. Wir Deutschen leben aber zwischen 47. und 55. Breitengrad, weshalb viele Menschen zu wenig Vitamin D bilden.

Das ist sogar nachgewiesen. Das Robert-Koch-Institut führte mehrere Studien durch, welche ein besorgniserregendes Ergebnis erbrachten: Rund die Hälfte aller Erwachsenen und auch aller Kinder und Jugendlichen weisen Vitamin-D-Mängel auf! (2)

Das ist besonders darum so problematisch, weil Vitamin D zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper erfüllt. Fehlt es, kann es diese Aufgaben nicht mehr richtig wahrnehmen.

Was bewirkt Vitamin D?

+ erhält die Knochengesundheit

+ beschleunigt Bildung neuer Haut und damit die Wundheilung

+ fördert die Muskelbildung

+ stärkt das Immunsystem

+ verhindert Osteoporose und weitere mögliche Mangelerscheinungen wie Osteomalazie

Während Osteoporose recht bekannt ist, sagt vielen Menschen Osteomalazie nichts. Bekannter ist schon die Rachitis, eine sehr schmerzhafte Form der Knochenerweichung und – verformung. Sie ist eine Form der Osteomalazie und betrifft vor allem Kinder, während Osteomalazie selbst Erwachsene betreffen kann. In beiden Fällen sind die Schäden irreparabel.

Wirkung von Vitamin D

Vitamin D ist nicht nur ein Ausnahmevitamin. Es wird auch für viele Körperfunktionen benötigt, die sonst nicht funktionieren würden. In erster Linie transportiert es Stoffe wie etwa das wichtige Calcium zu seinem Bestimmungsort.

Vitamin D fördert die Aufnahme wichtiger Mineralien

Calcium ist lebensnotwendig für Knochen und Zähne. Deren Festigkeit hängt entscheidend davon ab, wie viel von diesem Mineral wir aufnehmen. Eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr sorgt damit für bessere Haltbarkeit von Zähnen und Knochen.

Muskelbildung, Immunsystem und Wundheilung

Doch Vitamin D kann noch mehr. Neben dem Knochenstoffwechsel beeinflusst es zahlreiche weitere Vorgänge, etwa die Bildung von Proteinen. Das ist einer der Gründe, weshalb es etwa für Sportler so wichtig ist: Es fördert die Muskelbildung und lässt sich damit für den Muskelaufbau nutzen. Denn mit viel Vitamin D entwickeln sich die Muskelfasern besser und schneller. Weiterhin unterstützt es das Immunsystem, fördert die Wundheilung und kann sogar dabei helfen, nach einer Verletzung schneller neue Haut zu bilden.

Das sind die Risikofaktoren für Vitamin-D-Mangel

+ Wohnlage: Norden oder Süden, Höhenlage

+ Wetter: starke Bewölkung kann Sonnenstrahlen auch im Sommer auf bis zu zehn Prozent des Üblichen verringern

+ Ozongehalt: Ozon beeinflusst ebenfalls die Sonneneinstrahlung

+ In Städten: Luftverschmutzung

+ Medikamenteneinnahme

+ Chronische Krankheiten

Hinzu kommen persönliche Voraussetzungen und die eigene Lebensweise. Dennoch muss man unterscheiden zwischen einem temporären Mangel und einem echten, der sich in schwerwiegenden Mangelerscheinungen äußert.

Was ist ein echter Vitamin-D-Mangel?

Einen echten Vitaminmangel kann man nur mit einer längerfristigen Therapie beheben. Der Körper ist im schlimmsten Fall schon zu sehr geschädigt, während er bei einem temporären Mangel gut auf Nahrungsergänzungen reagiert. Wichtig ist darum wiederholtes, regelmäßiges Messen. Punktgenaue Messungen hingegen führen leicht in die Irre, weil unser körpereigener Vitamin-D-Spiegel schwankt.

Wie wird das überhaupt gemessen:

Man misst eigentlich nicht das Vitamin D selbst, sondern einen seiner Vorläufer. Der nennt sich 25-Hydroxyvitamin-D, abgekürzt: 25(OH)D. Die Einheit ist nmol/l oder ng/ml. Fällt dieser Wert unter eine gewisse Zahl, liegt ein Mangel vor, der dann am besten mit hochwertiger Nahrungsergänzung behoben wird.

Wer rechtzeitig mit der Einnahme von Vitamin-D-Präparaten beginnt, kann hier Wichtiges zur Unterstützung seiner Körperfunktionen leisten. Doch nicht immer ist es so leicht, vorzubeugen, denn es gibt ein paar Menschen, die ein besonderes Risiko für Vitamin-D-Mangel tragen.

Wen trifft ein Mangel besonders hart?

a) Senioren, Pflegebedürftige, Babys

Unser Körper fährt die Eigenproduktion an Vitamin D mit zunehmendem Alter herunter! Deshalb sind vor allem Senioren gefährdet, an Mangelerscheinungen zu leiden. Diese Menschen essen oft auch weniger und nehmen daher noch weniger Vitamin D auf. Gehen sie noch dazu wenig an die frische Luft, setzt sich ein verhängnisvoller Teufelskreis in Gang: Sie fühlen sich immer müde und gehen darum nicht gern raus.

Hier bietet sich besonders an, die Nahrung mit hochdosiertem Vitamin D zu ergänzen. Denn dieser Mangel wird anders nicht mehr ausgeglichen werden können. Ebenso verhält es sich bei Babys, wenn auch aus anderen Gründen.

Babys haben sehr empfindliche Haut und sollten nicht der Sonne direkt ausgesetzt werden. Zudem sollten sie besonders in der Stillzeit regelmäßig auf einen möglichen Mangel untersucht werden, denn die Muttermilch bietet ihnen oft nicht genug Vitamin D. Besonders dann, wenn schon die Mutter unter Vitamin-D-Mangel leidet, kann sie dies an ihr Kind weitergeben, ohne es zu merken.

b) Menschen mit dunkler Haut

Dunkelhäutige Menschen haben mehr von dem Pigment Melanin: Das sorgt dafür, dass sie weniger UV-Strahlung aufnehmen. Diese aber ist es gerade, welche der menschliche Körper für die Vitamin-D-Bildung braucht. Abhilfe schafft in unseren Breitengraden oft nicht einmal ein Aufenthalt im Freien schaffen, es sei denn, er dehnte sich über Gebühr aus. Auch hier können hochwertige Vitamin-D-Präparate helfen.

c) Personen mit chronischen Erkrankungen

Wer an chronischen Erkrankungen und vor allem an Organschäden leidet, hat ebenfalls ein höheres Risiko. Hierzu zählen Leberschäden, weil Vitamin D hier metabolisiert wird. Funktioniert das nicht, kann der Körper nicht den vollen Anteil an Vitamin D nutzen, egal, wie viel wir ihm zuführen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die Risikofaktoren, die am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel führen.

Risikofaktor entzündliche Darmerkrankung

Vitamin D ist fettlöslich und wird im Darm metabolisiert. Arbeitet der Darm nicht richtig, kann es somit nicht vollständig aufgenommen werden. Das ist bei vielen chronischen Darmerkrankungen der Fall. Unklare Darmbeschwerden wie vermehrter Durchfall sollten darum immer mit einem Arzt besprochen werden: Sie können auf eine chronische Darmerkrankung hindeuten.

Darmerkrankungen als besonderes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel:

– Colitis ulcerosa

– Zöliakie

– Mukoviszidose

– Morbus Crohn

Risikofaktor Magenbypass

Ein Magenbypass zieht ebenfalls Probleme bei der Vitamin-D-Aufnahme nach sich. Der Grund: Hier wird der obere Dünndarm abgeklemmt, was die Aufnahme des Sonnenvitamins beeinträchtigt. Eine ausreichende Aufnahme mit der Nahrung ist dann nicht mehr möglich. Selbst wenn es sich nur um einen kleinen Teil der Versorgung insgesamt handelt, kann das zu Mangel führen. Extrem hohe Dosen an Vitamin D können helfen. Sie sollten jedoch stets vor der Einnahme mit dem Arzt abgeklärt werden.

Risikofaktor Fettleibigkeit

Von Fettleibigkeit oder Adipositas spricht man, wenn der Body-Mass-Index mehr als 30 beträgt. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Allgemeinzustand und die Leistungsfähigkeit. Es hat zudem ganz konkrete gesundheitliche Nachteile. Neben anderen Erkrankungen tritt häufig ein gravierender Vitamin-D-Mangel auf. Weil dicke Menschen vermehrt Unterfettgewebe bilden, kann sich das Vitamin D dort ablagern. Das tut es auch und fehlt dann an anderer Stelle. So fällt der Vitamin-D-Spiegel im Blut rapide ab. Geschieht dies über lange Zeit, treten die oben genannten Mangelerscheinungen auf. Verhindern lässt sich dies mit der Gabe extrem hoher Vitamin-D-Dosen von bis zu 20.000 IE. Näheres entscheidet wie bei allen hohen Dosierungen der Arzt!

d) Menschen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme

Manch ein Medikament sorgt ebenfalls dafür, dass Vitamin D nur unzureichend gebildet werden kann. Besonders Zytostatika oder auch Antiepileptika sind bekannt dafür, dass sie den Vitamin-D-Haushalt durcheinanderbringen können. Natürlich ist das nicht gewollt, kann aber manchmal einfach nötig sein. Risiko und Nutzen hier auf jeden Fall mit dem Arzt absprechen. Auch die Frage, ob eine Ergänzung sinnvoll wäre, entscheidet der Fachmann!

f) Sportler

Wer sich mehr bewegt, verbraucht mehr Vitamine, auch Vitamin D. Das trifft ganz besonders auf Sportler zu. Betreiben sie dazu noch aktiven Muskelaufbau, sollte eine Nahrungsergänzung in Erwägung gezogen werden. Die schaffen einen Ausgleich, vorausgesetzt, es handelt sich um hochwertige Präparate. Wer vor allem in Innenräumen trainiert, für den gilt das ganz besonders!

Was ist das Gefährliche an Vitamin-D-Mangel?

Die ersten Symptome wirken vergleichsweise harmlos – dahinter könnte auch etwas anderes stecken. Man fühlt sich ein bisschen müde, vielleicht depressiv, die Stimmung sackt ab. Das alles kann schon ein Anzeichen dafür sein, dass der Vitamin-D-Spiegel im Körper unter ein kritisches Niveau sinkt! Darum kommen viele Menschen selbst bei guter Beobachtungsgabe nicht gleich darauf, was sie haben könnten.

Zudem können wir Vitamin D rein theoretisch sogar einlagern: in Muskeln und im Fettgewebe. Das tun wir auch, damit unser Körper über den Winter kommt. Bei vielen Menschen reicht aber diese Reserve nicht aus. Dann stellen sich nach und nach folgende Symptome ein.

Häufige Anzeichen für einen leichten Vitamin-D-Mangel

– unerklärliche Müdigkeit

– Depressionen oder depressive Verstimmung

– schlechtere Wundheilung

– Haarausfall

Unerklärliche Müdigkeit und Depressionen

Diese beiden Symptome treten bereits auf, wenn der Mangel noch nicht besonders gravierend ist. Deshalb können unerklärliche Müdigkeit und Stimmungsschwankungen darauf hindeuten, dass dem Körper Vitamin D fehlt. Wer sich ständig schlapp fühlt, schwer aus dem Bett kommt und trotz ausreichend Schlaf nie erholt und ausgeruht ist, sollte sich untersuchen lassen!

Depressionen

SAD heißt saisonal abhängige Depression. Dann fehlt uns Licht, also Sonneneinstrahlung. Dies kommt vorwiegend in den Wintermonaten vor, ein Grund dafür kann Vitamin-D-Mangel sein. Wer sich also besonders in der dunklen Jahreszeit unwohl und bedrückt fühlt, sollte einen Arzt konsultieren. Präparate mit Vitamin D können dann Abhilfe schaffen.

Wunden heilen nur schlecht

Vitamin D ist nicht nur für die Knochen zuständig, sondern auch für das Funktionieren der Wundheilung. Deshalb lässt sich ein Mangel oft daran ablesen, wie Wunden heilen. Gut erkennbar ist dies nach einer Operation oder bei kleineren Verletzungen, etwa einer Schnittverletzung. Dieser wichtige Faktor geht oft ein bisschen unter, ist aber entscheidend für den Heilungsprozess nach OP oder auch beim Zahnarzt. Im Vorfeld eines invasiven Eingriffs sollte Derartiges daher stets abgeklärt werden und – wenn nötig – Maßnahmen ergriffen werden.

Vermehrter Haarausfall

Dies betrifft vor allem Frauen, jedoch nicht nur: Angehörige beider Geschlechter leiden bei Vitamin-D-Mangel auch unter Haarausfall. Besonders betroffen sind Menschen, die sowieso schon brüchiges Haar haben.

Kreisrunder Haarausfall kommt besonders häufig vor. Er lässt sich oft auf mangelnde Versorgung im Kindesalter zurückführen. Wen dieses Los trifft, der sollte besonders sorgfältig auf seinen Vitaminhaushalt achten und bei Bedarf supplementieren. Je nach Anzeichen kann es hier nötig sein, einmalig sehr hohe Dosierungen zu geben.

Weitere Mangelerscheinungen lassen sich nur durch den Arzt klären. Hierzu zählen:

– verminderte Knochendichte

– Schwäche des Immunsystems

Beide Probleme müssen erkannt werden, um sie zu bekämpfen. Besonders die Knochendichte sollte frühzeitig gemessen werden, regelmäßig spätestens ab dem fünfzigsten Lebensjahr. Osteoporose entsteht aus einem Mangel an Calcium, welcher wiederum von einem Vitamin-D-Mangel begünstigt wird. Dies ist ein wichtiger Anwendungsbereich von Präparaten besonders bei Frauen im fortgeschrittenen Alter. Je mehr der Knochenschwund bereits fortgeschritten ist, desto mehr muss zugeführt werden. Allerdings gilt auch hier, am besten den Arzt zu Dosierung und Anwendung zu fragen.

Schwäche des Immunsystems

Vitamin D ist äußerst wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Wo es fehlt, kommt es zu vielfältigen Folgeerkrankungen. Wer also oft krank ist, sollte ebenfalls seinen Vitamin-D-Spiegel messen lassen. Schon vermehrte Erkältungen entstehen nicht grundlos: Sie können darauf hindeuten, dass etwas im Körper nicht stimmt!

Zu den meist verkannten Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels zählen auch Schmerzen in Muskeln oder am Knochenapparat. Das betrifft:

– Gliederschmerzen unklarer Herkunft

– Rückenschmerzen

– Gelenkschmerzen

– Schmerzen an den Rippen

– Muskelschmerzen ohne vorhergehende Überanstrengung

Gliederschmerzen

Wer vermehrt Schmerzen an Knochen und Bewegungsapparat an sich beobachtet, ohne eine Ursache dafür zu erkennen, der sollte sich baldmöglichst untersuchen lassen. Vielleicht liegt hier ein Vitamin-D-Mangel vor, der bislang noch nicht erkannt wurde oder sich in jüngster Zeit verschlimmerte. Betroffen sein kann der gesamte Bewegungsapparat, besonders aber der untere Rücken.

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Liegt keine andere Ursache vor, gehen viele Rückenschmerzen schlicht auf Abnutzung zurück. Vorwiegend trifft dies ältere Menschen, doch auch jüngere Menschen leiden oft an undefinierbaren Symptomen. Findet der Arzt nichts, wird das Leiden oft einfach hingenommen. Dabei ließe sich in einer Vielzahl der Fälle gegensteuern: Liegt es am Vitamin D, können sinnvolle Nahrungsergänzungen helfen.

Muskelschmerzen

Muskelschmerzen sind wohl jedem vom Sport her bekannt. Allerdings gibt es hier eine klar erkennbare Ursache, während das bei einem Vitamin-D-Mangel zunächst nicht der Fall ist. Schmerzen die Muskeln also, ohne dass ein Grund dafür vorliegt, sollte eine Messung beim Arzt erfolgen. Das betrifft Kinder ebenso wie Erwachsene: Jeder Mensch bekommt Schmerzen als Anzeichen für eine mangelnde Versorgung mit Vitamin D. Wer den Muskel dann noch beansprucht, verschlimmert das Ganze!

Ratgeber Vitamin D

Wer sich via Nahrungsergänzung mit Vitamin D versorgen möchte, sollte unbedingt auf hochwertige Produkte achten. Nur dann kann die richtige Versorgung sichergestellt werden. Hochwertig heißt, auf gewisse Faktoren zu achten, wenn man sich auf die Suche nach einem passenden Produkt begibt.

Inhalt: Vitamin D3 bevorzugen! Zwar gibt es auch andere D-Vitamine zu kaufen, etwa Vitamin D2. Doch dabei handelt es sich nur um eine Form von Vitamin D, welche im Körper sowieso in Vitamin D3 umgewandelt wird. Sinnvoller ist daher die gezielte Supplementierung mit D3.

Aufnahmeform: Tropfen, Öl oder Kapseln mit flüssigem Inhalt. Sie lassen sich am besten verabreichen und garantieren die passende Dosierung.

Dosierung: Sie ist immer individuell, entspricht also dem bedarf eines jeden Menschen. Vor der Einnahme von Vitamin D sollte daher stets die Beratung bei Arzt oder Ernährungsberater gesucht werden!

Reinheit: Häufig enthalten minderwertige Präparate Zusatzstoffe. Diese erfüllen vielleicht einen Zweck, können aber im schlimmsten Fall die Aufnahme der empfindlichen Vitamine stören. Deshalb kommt es bei hochwertigen Präparaten ganz besonders auf die Reinheit an!

Labortest: Kann ein Präparat einen Labortest vorzeigen, umso besser. Der nämlich garantiert, dass auch drin ist, was drauf steht! Die Analyse sollte aber an den Rohstoffen vorgenommen worden sein. Denn sie müssen besonders hochwertig sein, um ein qualitativ perfektes Endprodukt zu produzieren.

Weitere wichtige Punkte

Ist das Produkt frei von Gentechnik?

Woher kommt es: Herkunft aus USA oder EU bevorzugen. Nur so passt alles bei der Vrbrauchersicherheit!

Welche Verpackung wird genutzt? Glasbehälter bevorzugen, da sie besonders stabil und damit sehr sicher sind! Außerdem sind sie nachhaltiger.

Wie teuer darf solch ein Präparat sein?

Qualität kostet mehr als billigste Rohstoffe. Entscheidend ist darum nicht der absolute Preis, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis. Handelt es sich um ein besonders hochwertiges Erzeugnis, dann lohnt es sich, ein bisschen mehr zu investieren. Schließlich erhält man dafür auch gute Qualität, welche wirklich im Körper etwas bewirkt.

Was empfehlen Experten zur Aufnahme von Vitamin D?

Es gibt viele Empfehlungen, wie man Vitamin D aufnehmen sollte. Speziell zum Aufenthalt im Freien geben Experten folgende Tipps: Bis zu dreimal pro Woche rein längerer Spaziergang oder aktives Sonnenbad. Das heißt: Gesicht wie auch Arme sollten unbedeckt sein, sofern die Temperaturen das erlauben. Achtung: Gefahr eines Sonnenbrands! (3)

Eine weitere Empfehlung lautet auf Nahrungsergänzung. Eben weil ein Mangel nur selten vermieden werden kann, selbst wenn man sich bemüht, empfiehlt dies sogar die DGE. Voraussetzungen: Man kann sich die nötige Menge auf andere Art nicht zuführen, hat also eine gestörte Eigensynthese.

Was sind besonders hochwertige Vitamin-D-Produkte?

1) Vitamin D3 (einfach)

Besonders bewährt hat sich eine Kombination eines Trägeröls, etwa Kokosöl, mit Vitamin D3. Solch ein Präparat wird nicht nur sehr gut vom Körper aufgenommen. Es verfügt meist auch über eine angenehme Geschmacksnote. Bereits ein Tropfen dieser Nahrungsergänzung enthält im Allgemeinen die empfohlene Tagesdosis von 20 µg (das sind 800 IE und entspricht der von der DGE empfohlenen Menge. Damit hält so eine Flasche auch besonders lange vor.

2) Vitamin D3 in Kombination mit K2

Sehr gut funktioniert auch eine Kombination von Vitamin D3 mit anderen Vitaminen. An erster Stelle steht hier das Vitamin K2. Es handelt sich dabei um ein fettlösliches Vitamin, welches besonders gut mit D3 zusammenarbeitet. Darum wird es oft schon in Kombination angeboten.

Vorteile der Kombination:

+ Enthält viele ungesättigte Fettsäuren

+ Ein Tropfen genügt für die Aufnahme der täglichen Normaldosis

+ Kombination sorgt für bessere Verwertung beider Vitamine

+ Dadurch Verhinderung weiterer Mängel

Vitamin K steuert die Blutgerinnung und sorgt so dafür, dass man auch bei kleinen Wunden nicht verblutet. Zudem festigt es ebenfalls die Knochen, indem es das Calcium an den dafür vorgesehenen Ort leitet. Denn viel Calcium ist nicht immer gut: Lagert es sich am falschen Ort ab, etwa in den Nieren oder den Blutgefäßen, ergeben sich gravierende Folgeschäden, zum Beispiel Arterienverkalkung oder Nierensteine.

Vitamin D3 (= Cholecalciferol) und Vitamin K2 (= Menachinon) passen deshalb gut zusammen, weil sie sich optimal ergänzen. Sie bewirken im Körper also vereint mehr, als wenn man sie sich einzeln zuführt. Beide zusammen fördern also die Knochengesundheit.

Was ist liposomales Vitamin D3?

Diese Art der Nahrungsergänzung eignet sich speziell für Menschen mit einer Störung der Nahrungsaufnahme. Der Grund liegt darin, dass es nicht erst durch den Verdauungstrakt hindurch muss, sondern direkt ins Blut übergeht. Die spezielle Herstellungsform umschließt das Vitamin mit einer Art Hülle, welche es im Verdauungstrakt vor Verarbeitung schützt. Dadurch verbessert sich die Aufnahme des Vitamins im Körper erheblich.

Besonders geeignet auch als Kombipräparat mit K2! Es vereint sämtliche Vorteile der Kombination mit der leichteren Aufnahme im Körper und eignet sich somit für alle Altersgruppen.

Ist das auch vegan?

Nicht immer ist auf den ersten Blick ersichtlich, woraus das Vitamin D3 gemacht ist. Weil es in fettem Seefisch steckt, beinhalten derartige Präparate oft Fischöl. Möglich ist auch Wollwachs (Lanolin), ebenfalls nicht vegan.

Es steckt aber auch in veganer Nahrung, etwa Sonnenblumenkerne oder Avocado. Für Veganer heißt es darum ganz besonders: Augen auf beim Kauf von Vitamin-D-Präparaten!

Wo kann man das kaufen?

Überall dort, wo es Nahrungsergänzungsmittel gibt, finden sich auch Vitamin-D-Präparate. Das sind Reformhäuser ebenso wie Apotheken oder Drogerien. Sie alle haben aber einen Nachteil: Sie bieten lange nicht die Auswahl wie ein guter Shop online. Darum ist der Kauf über das Internet besser: Hier kann man vergleichen und auch Erfahrungen anderer Käufer lesen.

Egal, wofür man sich aber entscheidet: Sorgfalt ist Pflicht! Nie das kaufen, was einem als Erstes über den Weg läuft. Die Auswahl ist groß und mit der Qualität soll es doch auch passen.

Hier klappt es mit dem Kauf:

+ Gute Plattform oder Seite wichtig.

+ Hersteller muss vertrauenswürdig sein.

+ Auf Qualität achten, was den Preis beeinflusst!

+ Faustregel: Je mehr Informationen, desto besser.

+ Vorsicht bei Produkten, über die es nur wenig Informationen von Herstellerseite gibt.

Einnahme, Dosierung, Nebenwirkungen

Die DGE empfiehlt bei Vitamin D eine Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln. Ihr Schätzwert dessen, was gebraucht wird, liegt bei 20 µg täglich. Das sind 800 Internationale Einheiten (IE). Dieser Wert gilt bereits ab einem Jahr, also auch für kleine Kinder. Säuglingen gibt man die Hälfte.

Höhere Dosierungen sollten nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen, auch einmalig. So etwas kann bei bestimmten Formen von Mangel nötig sein, oder wenn man zu einer Risikogruppe gehört, etwa bei einer Rachitis in der Kindheit. Möglich sind bis zu 20.000 IE einmalig.

In welcher Form gibt es Vitamin D im Handel?

+ flüssig: Tropfen, Kapseln, Spritzen

+ fest: Tabletten

Am beliebtesten sind Tropfen oder Tabletten. Das liegt daran, dass sich hier die Einnahme besonders leicht gestaltet. Eine Überdosierung lässt sich zudem aufgrund der geringeren Dosierung leicht vermeiden.

Weitere Optimierungsmöglichkeiten: Magnesium

Täglich sollte jeder Mensch 400 mg Magnesium und mehr aufnehmen. Je höher die Dosis ist, desto mehr Magnesium braucht der Körper auch. Ähnlich wie mit Vitamin K2 ergänzen sich beide Stoffe gegenseitig und führen zu verbesserter Aufnahme im Körper. Experten empfehlen bis zu 300 mg Magnesium zusätzlich, allerdings nur bei gleichzeitiger sehr hoher Dosierung von Vitamin D.